Das Erzgebirge hat schon lange Jahrzehnte in vielen Haushalten die Vorweihnachtszeit geschmückt.
Durch die Zeiten und die politische Teilung mehr oder weniger perfekt, phantasievoll oder „zeitgemäß“.
Seit Jahren versuchen einige Kunsthandwerker dort, mit frischen Ideen die Tradition zu beleben.
Es gibt sehr verschiedene Ansätze…

Uwe Uhligs Ansatz ist der, die Perfektion des Drechselns und der Spanschnitzerei in die Miniatur zu übertragen.
Mit Zahnarztlupe und chirurgischem Handwerkszeug transponiert er die Dinge in die Winzigkeit und weckte dadurch mein Interesse.

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Werkbank Uwe Uhligs mit fertigen Weihnachtsbäumchen in Spanschnitzerei (Foto: Uhlig)

In der Größe eines Lippenstiftes drechselt er aus Edelhölzern Hülsen, die die winzigen Weihnachtsbäumchen schützend umhüllen und gleichzeitig, will man sie zeigen, als ihr Postament dienen können.
Sie sind perfekt in ihrer Ausführung….:
Das Bäumchen für die Hosen – oder Handtasche. Begleiter im Advent im Krankenhaus, auf Dienstreise oder überhaupt…

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Weihnachtsbäumchen für die Hand- oder Hosentasche (Foto: Uhlig)

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Auch einen Engel gibt es von ihm für die Tasche –   (Foto: Uhlig)
nicht nur als Weihnachtsengel, sondern als Begleiter durch das ganze Jahr.
Nicht niedlich, sondern auf das Wesentliche reduziert, mit stabilen Flügeln aus Messing, damit er das Leben leicht nehmen kann und in diesen Ausführungen Hülse und Postament in 2 verschiedenen Edelholzarten.

Ein kleines liebevolles Mitbringsel für einen lieben Menschen –
jetzt in der Winter-Wunderkammer-Ausstellung des CRAFTkontors.

PS.: Und zum Nikolaustag gibt es einen kleinen gefüllten hölzernen Stiefel….der Inhalt: 3 Lebkuchen, davon der Eine angebissen, denn auch eine Maus gehört zum Inventar  des Stiefel…dazu 3 vergoldete Nüsse und ein Äpfelchen…